Grundschulen in Bayern haben seit dem Schuljahr 2014/2015 die Möglichkeit, das Zwischenzeugnis in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch zu ersetzen. Die Entscheidung hierüber trifft jede Grundschule in eigener Zuständigkeit.

Im Lernentwicklungsgespräch steht die individuelle Situation des Kindes mit seinen Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenzialen im Fokus. Die Lehrkraft führt das Gespräch mit dem Kind im Beisein der Erziehungsberechtigten und dokumentiert das Lernentwicklungsgespräch. Das Original des von der Lehrkraft, den Erziehungsberechtigten und dem Kind unterschriebenen Dokumentationsbogens erhalten das Kind und seine Eltern. Eine Kopie des Bogens nimmt die Schule zu ihren Unterlagen.

Auch die Grundschule Lupburg hat sich aufgrund einer getroffenen Entscheidung der Lehrerkonferenz und im Einvernehmen mit dem Elternbeirat dazu entschlossen, Lernentwicklungsgespräche anstelle des Zwischenzeugnisses in den ersten drei Jahrgangsstufen durchzuführen. Die Resonanz der Durchführung bei Kindern und Eltern ist durchwegs positiv.

Die Regelungen im Hinblick auf Jahrgangsstufe 4 bleiben unverändert: Hier ersetzt das Übertrittszeugnis wie bisher das Zwischenzeugnis (§ 15 Abs. 1 Satz 5 GrSO).

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